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Nachhaltiges BGM: Mit welchen KPIs wird gesundheitlicher Erfolg messbar?

(4) Kommentare

  1. […] Eine exemplarische Rechnung6 eines BGM-Projektes zeigt auf, was ein BGM-Projekt kostet und was Unternehmen durch die Reduzierung des Krankenstandes sparen können. Die Reduzierung des Krankenstandes ist jedoch nicht die einzige Kennzahl, die beachtet werden sollte. Eine Kombination aus Kennzahlen ist ideal zur Steuerung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. […]

  2. Sie beschreiben auf der Seite verschiedene Parameter, vor allem aus dem Bereich der Krankenstandstatistik, wie sie seit sich über 20 Jahren üblich sind. Seit der gleichen Zeit ist aber meines Wissens keine wissenschaftlichen Erkenntnisse oder Methoden bekannt, wie der direkte Einfluss des BGM oder von Maßnahmen der Gesundheitsförderung auf die Kennzahlen ernsthaft verifiziert worden ist. Wie kann im Rahmen eine Analyse der Einflussfaktoren auf den Krankenstand die einzelne Maßnahme belegt werden? Diese Kausalitätsprüfung sehe ich nicht – auch nicht in Ihrem Beitrag. Genauso verhält es sich bei dem Thema Fluktuation. Auch hier müsste ein Ausschluss aller anderen Faktoren (wie z.B. Gehaltssteigerung, Führungs- und Aufgabenwechsel, Chancen auf dem externen Markt etc. beachtet werden). Zu diesen Fragen der Interpretierbarkeit von Ergebnissen finden sich im Beitrag keine Anregungen.
    Ich halte einige der beschrieben Kennzahlen für die Beurteilung eines Erfolges im BGM für sehr fragwürdig. Eigentlich hat sich in vielen Firmen die Erkenntnis verdichtet, dass die Arbeitsunfähigkeit als Erfolgsparameter eine schlechte Kennzahl ist. Sie ist in Bezug auf die Ursachen von Krankheit und Gesundheit einfach zu komplex für eine Faktorenanalyse. Woher eine verbesserte Anwesenheitsquote im Unternehmen kommt kann einfach sehr viele Ursachen haben. Ich würde daher immer eher bei der Nutzung von Kosten-Wirkungs-Analyse sein (gut nach zu lesen bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin).

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