Forderung nach mehr betrieblicher Gesundheitsförderung
Nachdem letzte Woche bereits der stellvertretende Fraktionschef der Union, Johannes Singhammer, die Stärkung betrieblicher Gesundheitsförderung gefordert hatte, beschloss jetzt auch der Ärztetag in Nürnberg einige Forderungen an die Politik.
Zum Einen soll die Prävention insgesamt intensiviert werden, zum Anderen gab es die Forderung die Zusammenarbeit zwischen Betriebsärzten sowie Haus- und Fachärzten zu stärken. Außerdem sei es Aufgabe des Bundesgesundheitsministerium eine Präventionsstrategie zu entwickeln, bei der auch die Betriebsärzte einbezogen werden. Angesichts der zukünftigen Herausforderungen, wie das zunehmende Alter der Belegschaft, spielten gerade Arbeitsmediziner und Betriebsärzte eine immer wichtigere Rolle. Als Grund dafür wurde genannt, dass Betriebsärzte auch diejenigen Menschen erreichen , die aus eigener Initiative keine Präventionsangebote in Anspruch nähmen.
Als ärztliche Berater von Beschäftigten und Unternehmen hätten Betriebsärzte somit eine Schlüsselstellung in allen Fragen von Arbeit und Gesundheit und erfüllten eine wichtige Lotsenfunktion zwischen präventiver und kurativer Medizin.




