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Best Practice: Gesundheitsförderung in den USA

Auch in den USA erkennen immer mehr Unternehmen, dass die Gesundheit der Mitarbeiter ein kostbares Gut ist. Gemäß dem Motto “gesunde Mitarbeiter kosten Geld, kranke ein Vermögen” wurde auch John Burke, Präsident der “The Trek Bicycle Corporation” mit Sitz in Wisconsin aktiv, nachdem innerhalb kürzester Zeit drei Mitarbeiter einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten. So werden heute verpflichtende Gesundheits-Checks durchgeführt, Sportkurse angeboten, ungesundes Essen aus der Kantine verbannt und ein Team von Experten eingestellt um die ca. 900 Mitarbeiter gesund und fit zu halten.

 

Lesen Sie hier wie es “The Trek Bicycle Corporation” geschafft hat, Krankheitskosten zu senken und Gesundheit zu stärken. Zum Artikel

 

machtfit trifft den Bundeswirtschaftsminister

Rösler machtfit

Am 21.03.2013 war machtfit zu Gast beim Kompetenzzentrum Deutschland 2013 des Wirtschaftsrat Deutschland. Zum Thema “Wachstums- und Beschäftigungstreiber Internet” waren zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft geladen, die in verschiedenen Foren und Vorträgen unter anderem über die deutsche Startup-Szene diskutierten.

 

Stellvertretend für diese Szene waren verschiedene Startups vor Ort um ihre Produkte und Dienstleistungen während der Veranstaltung zu präsentieren. Als Partner für betriebliche Gesundheitsförderung des Wirtschaftsrat Deutschland und gutes Beispiel für eine erfolgreiche Ausgründung einer Universität war auch machtfit vertreten.

 

Auch Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler war zu Gast und besuchte bei seinem Rundgang den machtfit-Stand. Als ehemaliger Bundesgesundheitsminister fand er dort eine praxisnahe Verknüpfung seines früheren mit seinem jetzigen Arbeitsgebiet. Bereits während seiner Zeit im Bundesministerium für Gesundheit hatte Rösler mehrfach auf den Zusammenhang zwischen der Gesundheit des einzelnen Mitarbeiters und der wirtschaftlichen Gesundheit von Unternehmen hingewiesen, und auch die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung hervorgehoben.

Ein Video zur Veranstaltung finden Sie hier

Das richtige Licht machtfit

Gehören Sie auch zu den Menschen, die im Winter schlecht gelaunt sind und die Sonne vermissen? Kein Wunder, denn mangelndes Tageslicht gilt unter anderem als Ursache für Winterdepressionen. Welche positive oder negative Wirkung das Licht, dem wir täglich im Büro oder Zuhause ausgesetzt sind, auf unsere Gesundheit hat können Sie jetzt in einem Artikel des New Scientist Deutschland nachlesen. Dort erfahren Sie, dass Licht mehr ist als eine reine Lichtquelle, kaltes Licht von Neonröhren und Flachbildschirmen unsere innere Uhr aus dem Takt bringt und rotes Licht müde macht.

Zum Artikel

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement – Umfrage zum Ist-Stand

Der demografische Wandel, der Fachkräftemangel steigende Krankheitskosten durch psychische und physische Belastungen am Arbeitsplatz. Es gibt viele gute Gründe die Gesundheit in Unternehmen zu fördern. Doch setzen Unternehmen betriebliche Gesundheitsförderung überhaupt ein? Nutzen die Mitarbeiter die Angebote des Arbeitgebers? Die Deutsche BKK ist diesen Fragen nachgegangen und hat Entscheider und Arbeitnehmer befragt.

 

Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitnehmer die Situation am Arbeitsplatz als entscheidend für die Gesundheit betrachten und solche Arbeitgeber als attraktiver einstufen, die eine gute Work-Life-Balance bieten. Die Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung werden von Arbeitnehmern, wenn vorhanden, gut angenommen. Wobei 46% der Männer kritisierten, dass es keine speziell für sie passenden Gesundheitsangebote gebe. Weibliche Arbeitnehmer kritisierten dagegen hauptsächlich, dass sie keine Zeit hätten die betrieblichen Gesundheitsangebote wahrzunehmen. Eine Folge der Doppelbelastung in Beruf und Familie.

 

Zukünftig sollten Arbeitgeber daher versuchen, ihren Mitarbeitern vielfältige und zeitlich flexible Gesundheitsangebote zu bieten. Gerade Präventionsangebote speziell für Männer sind nötig um auch diese Mitarbeiter für mehr Gesundheit zu motivieren.

 

Quelle: Deutsche BKK

Weniger Schlaf, mehr Kilos

Schlafmangel hat viele negative Effekte auf unsere Leistungsfähigkeit, z.B. mindert er auch unser Denkvermögen. Forscher der Universität von Chicago haben darüber hinaus  jetzt herausgefunden, dass zu wenig Schlaf auch zu mehr Kilos führt. “Wir haben herausgefunden, dass Fettzellen, um ordentlich zu funktionieren, Schlaf brauchen”, so der Autor der Studie Matthew Brady. Denn der Körper benötigt Ruhe um Fett und Zucker richtig verarbeiten und abbauen zu können.

 

“Vier bis fünf Stunden pro Nacht zu schlafen ist, zumindest an Arbeitstagen, weit verbreitet.” sagt Schlafspezialistin Esra Tasali. Als Folge dieses Schlafmangels reagiert der Körper um 16 Prozent weniger gut auf das Hormon Insulin, das den Energiehaushalt regelt. Die Studienergebnisse ließen daher darauf schließen, dass die Rolle des Schlafs für den Energiehaushalt mindestens ebenso wichtig ist, wie die des Gehirns.

 

Kanadische Forscher der Universität Quebec kamen 2008 zu einem ganz ähnlichen Ergebnis. Allerdings fanden sie auch bei Langschläfern ein um 25% erhöhtes Risiko Gewicht zuzunehmen. Sieben bis acht Stunden Schlaf seien demnach die optimale Schlafdauer für das Idealgewicht.

 

Quelle

 

 

Gesundheit 2020

“Gesundheit 2020″ so lautet der Name der neuen europäischen Gesundheitspolitik, die auf der 60. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa besprochen wurde. Laut WHO besteht das Ziel darin, “die Gesundheitssysteme zu stärken, die Infrastrukturen und Einrichtungen zur Förderung der öffentlichen Gesundheit neu zu beleben, die Öffentlichkeit und ein breites Spektrum gesundheitspolitischer Akteure einzubinden und aufeinander abgestimmte, evidenzbasierte Konzepte und Politikgestaltungsoptionen zu entwickeln, die geeignet sind, Bedrohungen für die Gesundheit zu bewältigen und erreichte Verbesserungen langfristig aufrechtzuerhalten.”

 

Auch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz begrüßte das Rahmenkonzept. Es unterstreiche die hohe Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung und ermutige Länder darin, einen Schwerpunkt auf Prävention und Gesundheitsförderung zu setzen.

 

Neben der Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention sollen vor allem die gesundheitlichen Ungleichheiten verringert werden. Innerhalb Europas gäbe es derzeit Unterschiede in der Lebenserwartung von fast 13 Jahren. ”Gesundheit 2020 bietet praktische Ansätze, wie die Ungleichheiten innerhalb der Region beseitigt werden können”, so Annette Widmann-Mauz.

 

Fachkräftemangel und Personalrisiken statistisch erfassen

Dass es zukünftig immer schwerer sein wird qualifizierte Mitarbeiter zu finden und an sich zu binden, darüber sind sich Arbeitsmarktexperten einig. Der Fachkräftemangel führt in Kombination mit dem demographischen Wandel zu Engpässen in der Personalakquise und darüber hinaus zu steigenden Gesundheitsrisiken für die Belegschaft.

 

Mit dem PRI (Personal-Risiko-Index) haben Unternehmen und speziell HR-Manager jetzt die Möglichkeit Personalrisiken im eigenen Unternehmen zu erfassen. Der PRI ist eine Initiative des Personalmagazins aus der Haufe Gruppe gemeinsam mit der Sage HR Solutions AG und der Ludwig‐Maximilians‐Universität München. Er richtet sich an Personalverantwortliche vorwiegend aus dem Mittelstand und wird bereits zum zweiten Mal durchgeführt.

 

Auch das Gesundheitsrisiko der Belegschaft wird im PRI eingeschätzt. Spannend ist daher vor allem zu sehen, ob Personaler durch die verstärkte öffentliche Diskussion rund um das Thema betriebliche Gesundheit und dessen zunehmende Bedeutung in den letzten Monaten das Gesundheitsrisiko eventuell stärker einstufen als bei der ersten Auflage der Umfrage.

 

Die Umfrage können Sie unter folgendem Link starten: www.pri.de.

 

 

Mehr Sport = Mehr Gehalt?!

Eine interessante Studie wurde vor kurzem von US-amerikanischen Wissenschaftlern veröffentlicht. In der Zeitschrift Journal of Labour Research nennen diese ein Argument für regelmäßigen Sport, das sicherlich viele Menschen überraschen wird. Denn nicht nur die Gesundheit profitiert von Fitness- und Gesundheitsaktivitäten, auch der Geldbeutel freut sich.

 

Ein bis zu 10 Prozent  höheres Gehalt haben laut der Studie solche Arbeitnehmer, die Sport in ihren Alltag integriert haben. Couch-Potatoes und Sportmuffel müssten sich demnach mit einem geringeren Einkommen abfinden. Welcher Sport dabei betrieben wird ist vollkommen egal. Ob Yoga, Radfahren, Pilates, Laufen oder Schwimmen, Hauptsache regelmäßig und häufig ist das Geheimnis der Mehrverdiener.

 

Erklärungsansätze für diese Zusammenhang gibt es viele: Sportler seien unter Umständen disziplinierter, im Beruf und im Privatleben. Zudem führe regelmäßiger Sport nicht nur zu einer besseren physischen Leistung auch die Psyche profitiert. Verschiedene Studien hatten außerdem ein hohes Gewicht und niedriges Einkommen in Zusammenhang gebracht.

Offener Brief an Bahr: Präventionsgesetz gefordert

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr am gestrigen Dienstag in einem offenen Brief aufgefordert ein Präventionsgesetz auf den Weg zu bringen um die Kluft zwischen Arm und Reich in der Gesundheitsförderung zu schließen. In Deutschland entscheide immer noch der Geldbeutel über die Lebenserwartung. Daher müsse ein entsprechendes Gesetz zur Gesundheitsförderung alle relevanten Akteure in die Pflicht nehmen, Qualitätsstandards sichern und eine verlässliche Finanzierung garantieren.

 

“Die gesundheitliche Chancenungleichheit in Deutschland ist skandalös. Die ärmsten 20 Prozent der Bevölkerung sterben im Durchschnitt zehn Jahre früher als die reichsten 20 Prozent. Bei ihnen brechen chronische Erkrankungen früher aus und verlaufen deutlich schwerwiegender”, kritisiert Verbandsvorsitzender Prof. Dr. Rolf Rosenbrock.

 

Vor allem fordert der Verband die Einführung eines Bundesgesetzes für nicht-medizinische Prävention. Zielgruppenspezifisch und regional müssten die Maßnahmen sein und über reine Informations- und Aufklärungskampagnen hinausgehen. Dies sei nicht zuletzt ein Gebot ökonomischer Vernunft. “Jeder Euro, den wir heute in wirkungsvolle Prävention investieren, zahlt sich auch finanziell langfristig aus durch eine Entlastung der Sozialsysteme. Jeder Tag, den wir weiter warten, ist volkswirtschaftlich betrachtet, vergeudetes Geld”, warnt Gesundheitsökonom Rosenbrock.

machtfit auf der Talents 2012

Talents 2012Am morgigen Dienstag startet die Talents 2012 – Die Jobmesse in München. Zwei Tage lang haben dann Studenten, Schüler und Absolventen die Chance Gespräche mit Unternehmen zu führen und sich über Jobs und Karriere zu informieren. Auch machtfit ist dieses Jahr vertreten und auf der Suche nach Studenten und Absolventen, die Lust auf ein Praktikum oder eine Trainee-Stelle in einem Startup haben. In der Startupzone der Talents 2012 (Atrium 3, Stand A13) präsentiert sich machtfit gemeinsam mit anderen Startups den Besuchern auf der Messe.

 

Wer sich vorab schon einmal über die offenen Stellen bei machtfit informieren möchte, kann dies ab sofort auf unserer Jobs-Seite machen: www.machtfit.de/jobs Zur Zeit suchen wir unter anderem Praktikanten (w/m) für die Bereiche Sales und Entwicklung. Zudem bieten wir auch eine Trainee-Stelle (w/m) im Bereich Sales für 12 Monate an. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und euren Besuch bei uns am Stand auf der Talents 2012.